Freitag, 13. November 2015

Fundstücke des Waldes

Weil ich ja eigentlich den Herbst gar nicht mag (und schon gar nicht das, was danach kommt – also den Winter), versucht er (also der Herbst) jedes Jahr, sich mit mir zu versöhnen. Indem er mir wunderschöne warme Herbsttage schickt, und unglaubliche Fundstücke, aus denen man unglaubliche Sachen machen kann.

Wie zum Beispiel diesen Bucheckerl-Kranz, gefertigt aus (fragt mich nie wie viele) Bucheckerl, richtig eigentlich Bucheckern:


Wer errät, wie viele Bucheckerl das sind?


Wer (wie ich bis vor ein paar Jahren) nicht weiß, was das ist und woher das kommt: das sind die Früchte der Rotbuche. Diese werden von der Rotbuche produziert, sobald sie ein Alter zwischen 40 und 80 Jahren (!) erreicht hat. 

Und die gibt es im Wald gleich neben dem Garten des Herzblatts haufenweise. Ein paar haben wir heuer mitgehen lassen, den Rest aber den Vögeln und Nagetieren gelassen.

Also gut, ich gebs ja zu: je älter ich werde, desto mehr schließe ich ihn ins Herz, den Herbst.


Ich wünsche euch ein wunderschönes Herbstwochenende!
Alles Liebe Christina

Mittwoch, 9. September 2015

Eine Liebeserklärung

Ja, es gibt viele Dinge (und Menschen natürlich auch..), die ich im Laufe meines Lebens ins Herz geschlossen habe. Eines davon spielt heute und hier die Hauptrolle: Die Paradeis. Gibt es was herrlicheres, als im Sommer frische, reife Paradeiser direkt von der Staude zu essen? 

Ich sage: nein. (Und ja, im Winter würde ich sie natürlich auch gerne essen, aber da schmecken sie wirklich wie rotes, geschnittenes Wasser. Und wurden meistens viele, viele Kilometer transportiert, und wachsen auch nicht in der Erde © der Biobauer meines Vertrauens).

Weil ich den Geschmack von frischen Paradeisern so sehr liebe, habe ich heuer beschlossen, sie erstmals einzukochen. Richtig einkochen, nicht einfrieren, wie ich das bisher immer gehandhabt habe. Und wie macht man das? Klar, mit den guten alten Weckgläsern.

Das geht auch ganz einfach: Sauce (ich mach das immer ganz „klassisch“, mit Zwiebeln, Knoblauch, ein wenig Zucker und viel Kräutern) gaaaaaanz lange köcheln lassen, in die sauberen, heiß ausgewaschenen Weckgläser einfüllen (bis ca. 1,5 cm unter den Rand). Mit Gummi, Deckel und Klammern verschließen, dann in eine Pfanne stellen, die etwa 3-4 cm mit Wasser gefüllt ist. Und dann ab in den Backofen, ca. 30 min bei 150 Grad. Wichtig: Backofen nicht vorheizen, die Gläser wollen nicht schockartig erhitzt werden. Dann die Klammern weg, und dunkel lagern. 


Frische Ernte aus dem elterlichen Gemüsegarten

Ich bin ja dann schon mal auf die winterliche Geschmacksexplosion gespannt. Und wenn ich dann alles aufgegessen habe, habe ich wieder hübsche Gläser für meine Blümchen.


Was kocht ihr denn so alles ein?


Alles Liebe,
Christina

Dienstag, 26. Mai 2015

Hochzeitsplanerin gesucht? Gratuliere, soeben gefunden!



Weil mich unlängst eine Anfrage erreicht hat: ja, ich bin gerne auch als Wedding Planner einsetzbar (also vorher muss man mich noch buchen, ja, das auch). Und nein, ich habe zwar kein Zertifikat (außer den erforderlichen Gewerbeschein) dafür, aber über zwölf Jahre Erfahrung im PR- und Eventbereich.

Ein paar meiner Highlights daraus: eine Kundgebung/Podiumsdiskussion von 500 Ärzten in Graz (zwei Tage vor meiner Diplomprüfung wohlgemerkt), ein Rennen zur Promotion eines neuen japanischen Automodells auf der Wiener Ringstraße, die jährliche Verleihung des Preises für die besten Teegastronomen Österreichs für eine bekannte Teemarke, die Vorstellung des jungen wilden SUVs inkl. Modenschau und Performance in Mailand für eine sehr stylishe britische Automarke, unzählige Pressekonferenzen, Pressefahrten und –reisen, Kundenevents etc. etc. etc.

Dazu gerne persönlich mehr. Das wichtigste dabei ist aber: ich bewahre kühlen Kopf, auch wenn die Brautmutter kurz vor dem Ja-Wort noch schnell die Tischordnung auf den Kopf stellt, die Braut knapp vor dem Nervenzusammenbruch steht, weil die Brautjungfern streiten, oder der Bräutigam versehentlich das braune Sakko zur schwarzen Hose trägt (soll alles schon mal vorgekommen sein...).

Und damit ihr das auch könnt, gibt es hier uns heute meine Hochzeits-Checkliste zum Download:  Idealerweise natürlich mit mir als persönliche Unterstützung: einfach mailen und wir planen schon los!

Vorbereitung für eine Hochzeit: auch schon mal in Gummistiefeln (wenn z. B. Blumen bei der lieben Margrit Vom Hügel geerntet werden müssen, und das Feld nach einem Dauerregen nur mit Ganzkörperschutzanzug betreten werden kann ;-))

Alles Liebe,
Christina


Dienstag, 5. Mai 2015

Heiraten im April (ist viel schöner als im Mai...)

Wie ich hier schon angekündigt habe, hatte ich die Ehre, im April gleich zwei Hochzeiten zu verschönern. Heute will ich euch ein paar Fotos von der ersten zeigen. Braut Lisa gab mir die Farbvorgaben weiß/creme – altrosa/rosa und beige; Vintage und Shabby chic hat es ihr  - wie mir - auch angetan. Und ein ganz besonderer Wunsch war es, unter PomPoms getraut zu werden. Bräutigam Thomas war natürlich mit allem einverstanden ;-)

Die Location war zwar für die Farbwahl gar nicht so einfach, handelte es sich doch um den elterlichen Heurigen der Braut, der eher rustikal und in den Farben weinrot, braun und grün gehalten ist, aber ich habe kurzerhand umdekoriert und die Bilder durch Girlanden mit den Namen der Brautleute und einer Stoffgirlande ersetzt, die Lampen mit PomPoms geschmückt und die Tische schön weiß eingedeckt uuuuund natürlich mit Blumen (arrangiert von der Braut und mir) aufgehübscht. Das Resultat:

Alles schön rosa und weiß (c) Christina Joch

Die Buchstaben auf dem Bild unten (L & T) habe ich noch spontan am Wochenende vor der Hochzeit gebastelt (Tutorial folgt). Die haben sich nicht nur gut während der Trauung gemacht (falls sich die Gäste nicht ganz sicher über die Vornamen des Brautpaares waren ;-), sondern auch beim Fotoshooting mit den beiden Turteltauben:


Sind sie nicht süß (also sowohl die Buchstaben, als auch das Brautpaar)?
(c) Christina Joch

Den Rest hab ich natürlich auch festgehalten:

Ranunkeln, Schleierkraut, Rosen und "Grünzeug" ;-) 

Die Namensgirlande hab ich aus einem alten Leintuch (und Acrylfarben) gemacht

Die Laube wurde zum Standesamt umfunktioniert -
und zum Zuhause von vielen vielen PomPoms..
.
  
Mein Favorit war übrigens die rosa-weiße Girlande aus Stoffbahnen
(auf dem ersten Bild ganz hinten zu sehen...)



In diesem Sinne an alle Verliebten (und auch an den Rest): eine schöne Woche!
Alles Liebe 
Christina




Montag, 30. März 2015

Von Karotten, Hasen und Eiern

Wer mich kennt, weiß, dass ich Ostern viel lieber mag als Weihnachten. Da regen sich meistens schon erste Frühlingsgefühle (in der Natur, versteht sich), die Sonne wärmt schon ein bisschen, und mein Geburtstag (ich bin ein Aprilkind) ist auch nicht mehr weit..

Meine Bastelleidenschaftwahnsinn ist natürlich auch zu Ostern meistens sehr ausgeprägt. Und weil ich ja mittlerweile weiß, wie ich meine Nähmaschine bedienen kann (oder wie ich mich so verhalte, damit sie sich gnadenhalber auch von mir bedienen lässt), werden es heuer genähte Osternester. Genauer gesagt: Karotten. Vorlage dazu gab es keine, ich habe einfach darauf losgenäht (also vorher schon ungefähr überlegt, wie ich das anstellen könnte), und das Ergebnis seht ihr hier:


Meine österlichen Karotten


In diesem Sinne: eine schöne Woche und frohe Ostern!
Alles Liebe, Christina



Mittwoch, 25. Februar 2015

Das Jahr der Liebe

2015 ist das Jahr der Liebe. Sagen zwar weder die Chinesen, noch die Tibeter, sondern nur ich, aber das muss einfach so sein. Warum? Ganz klar, weil schon im April zwei Hochzeiten/Brautpaare warten, von mir verschönert zu werden. Zuerst darf ich die Hochzeit der Schwester einer lieben Freundin ein wenig dekorieren (und nebenbei auch noch die anwesenden Kinder bespaßen *ggg*), und dann heiratet mein Bruder! Heuer erst mal standesamtlich, und in zwei Jahren kirchlich (dazwischen muss noch meine Nichte auf die Welt kommen..) Als kleine Einstimmung dazu gibts die Herzengirlande, die ich erst vor kurzem gebastelt habe (nein, nicht zum Valentinstag, sondern zum Jahrestag):


Für einen 3D-Effekt hab ich die Herzerl zum Schluss aufgebogen


Schöne Woche!
Christina

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Rückblick zum Wein und wei(h)nachtliche Zielgerade



Nur gaaanz kurz – ich muss ihn einfach herzeigen, meinen hübschen Stand von den Weintagen (*ein bisschen stolz bin*). Es war zwar ziemlich anstrengend, aber ein wirklich sehr nettes Wochenende mit viel positivem Feedback *freu*. Für nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall schon engagiert (und zwar richtig….)


So, und ab sofort bin ich auch schon im Weihnachtsmodus. Muss ich fast, so viel wie ich heuer basteln muss will. Mehr dazu demnächst hier (ok, die Eulen und den Nusskranz zeig ich auch noch - ganz hinten im Bild steht übrigens der Bratapfellikör, mmmmh sag ich nur):


Ich wünsche euch noch eine schöne weihnachtliche Woche!
Alles Liebe Christina