Ich sage: nein. (Und ja, im Winter würde ich sie natürlich auch gerne essen, aber da schmecken sie wirklich wie rotes, geschnittenes Wasser. Und wurden meistens viele, viele Kilometer transportiert, und wachsen auch nicht in der Erde © der Biobauer meines Vertrauens).
Weil ich den Geschmack von frischen Paradeisern so sehr liebe, habe ich heuer beschlossen, sie erstmals einzukochen. Richtig einkochen, nicht einfrieren, wie ich das bisher immer gehandhabt habe. Und wie macht man das? Klar, mit den guten alten Weckgläsern.
Das geht auch ganz einfach: Sauce (ich mach das immer ganz „klassisch“, mit Zwiebeln, Knoblauch, ein wenig Zucker und viel Kräutern) gaaaaaanz lange köcheln lassen, in die sauberen, heiß ausgewaschenen Weckgläser einfüllen (bis ca. 1,5 cm unter den Rand). Mit Gummi, Deckel und Klammern verschließen, dann in eine Pfanne stellen, die etwa 3-4 cm mit Wasser gefüllt ist. Und dann ab in den Backofen, ca. 30 min bei 150 Grad. Wichtig: Backofen nicht vorheizen, die Gläser wollen nicht schockartig erhitzt werden. Dann die Klammern weg, und dunkel lagern.
| Frische Ernte aus dem elterlichen Gemüsegarten |
Ich bin ja dann schon mal auf die winterliche Geschmacksexplosion gespannt. Und wenn ich dann alles aufgegessen habe, habe ich wieder hübsche Gläser für meine Blümchen.
Was kocht ihr denn so alles ein?
Alles Liebe,
Christina